BEW 3. Quintal

Sie stehen kurz vor der Unterzeichnung Ihres Lehrvertrags? Das sollten Sie wissen!

Lesen Sie hier, was Sie in Ihrer Lehre erwartet und auch, was von Ihnen erwartet wird

Überprüfen Sie hier Ihr Wissen aus dem Gelesenen

Hier finden Sie die Lösungen

Hier finden Sie die gesetzlichen Grundlagen zum Lehrvertrag

Rechtsunkenntnis schützt Sie nicht. Darum kennen Sie Ihre Rechte und kennen Sie auch Ihre Pflichten

Hier können Sie zu allen Berufen die Verordnungen zur beruflichen Grundbildung genau studieren.

https://www.fedlex.admin.ch/de/cc/internal-law/41#412

unter diesem Link können Sie suchen

https://www.becc.admin.ch/becc/public/bvz/beruf/showAllActive

Hier finden Sie den Rahmenlehrplan der FMS der Kanti Züri Nord

Auch Mittelschulen haben Rahmenlehrpläne

https://www.kzn.ch/fileadmin/Content/02-Angebot/Fachmittelschule/FMS_Kanton_Zuerich_Lehrplan_Basisjahr.pdf

Rahmenlehrplan der Kanti Rämibühl

https://www.rgzh.ch/sites/default/files/2019-02/Lehrplan_2011_0.pdf

Wie kommt der Lehrvertrag zustande. Ab wann ist was verbindlich und wann bin ich definitiv abgesichert, mit meiner Anschlusslösung.

Hier finden Sie alles im Überblick:

https://www.bewerbungsablauf.ch/de/zeitabfolge-bewerbungsablauf/lehrstelle-vergabe-ausbildungsplatz-lehrstelle/22-lehrstellenzusage-unternehmen/#bewerbungsausgang-lehrstellenzusage-lehrstellenabsage

Life- Balance

https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/dok-ueber-stress-im-job-die-burnout-gesellschaft

Arbeit & Leistung, Körper & Gesundheit, Familie & Kontakte, Sinn & Kultur. 

Sein Modell besagt nun, dass wir dann zufrieden und langfristig belastbar sind, wenn die vier Bereiche gut zueinander ausgewogen sind. Was das für die eigene Persönlichkeit bedeutet, hat mit der individuellen Lebenssituation und der eigenen Biographie zu tun. Die Balance ist dynamisch und passt sich der individuellen Situation an, je nachdem, wie diese vom Individuum eingeschätzt wird.

Die Wissenschaft konnte zeigen, dass v.a. dem Bereich Familie & Kontakte eine zentrale Rolle zukommt.

Aufgabe: Prüfen Sie die Verteilung Ihrer Ressourcen in den vier Bereichen. Sind Sie in der Balance? Wo sehen Sie Handlungsbedarf? Wie finden Sie zu einer Entscheidung? Wie können und wie wollen Sie handeln?

Mögliche Ansätze zu einer persönlichen Antwort finden Sie in der Zusammenstellung auf dem Wandtafelbild!

Zürich Junky- Town

Süchtige in Unrat und Dreck, gewalttätige Dealer, hilflose Behörden: Zu Beginn der 1990er Jahre eskalierte in Zürich die Drogenszene. Platzspitz und Letten erlangten traurige Berühmtheit. 20 Jahre später ist davon nichts mehr zu sehen – für die Betroffenen ist die Vergangenheit noch immer präsent. Die «Drogenszene am Platzspitz schockiert auch das Ausland» titelte im April 1989 der «Blick». Die Grünanlage inmitten der Stadt Zürich, direkt neben dem Hauptbahnhof, war damals Treffpunkt für Drogenabhängige und Dealer aus ganz Europa. Der «Needle Park» prägte den Ruf der Stadt.

Zu Spitzenzeiten versammelten sich auf dem Platzspitz bis zu 3000 Menschen, die hier dealten und fixten. Zahlreiche Menschen starben. Aids verbreitete sich rasant. Zwischenzeitlich hatte Zürich die höchste Aidsrate in Europa. Ärzte, Gassenarbeiter und freiwillige Helfer leisteten Nothilfe. Zürich ein Inbegriff von Gewalt und Elend.

Die Behörden liessen die Szene lange gewähren, bis im Februar 1992 der überstürzte Entscheid zur Schliessung kam. Ohne Erfolg: Flussabwärts, am stillgelegten Bahnhof Letten, bildete sich die Szene erneut. Dominiert von kriminellen ausländischen Dealern, wurde der Letten zum Inbegriff von Gewalt und Elend.

Die politisch Verantwortlichen mussten erkennen, dass weder die Repression noch die Liberalisierung allein gegen die Sucht halfen. Auf Bundesebene entschied sich die Schweiz für ihre sogenannte Vier-Säulen-Drogenpolitik: Prävention, Repression, Schadensverminderung und Therapie. Dazu gehören Fixerstuben, die Abgabe von sauberen Spritzen und die Verschreibung von Methadon und Heroin an Schwerstsüchtige – ein Erfolgsmodell, dem das Schweizer Volk 2008 im neuen Betäubungsmittelgesetz zugestimmt hat und das nach anfänglicher Kritik von vielen Ländern übernommen wurde.

Wie geht es den ehemals Süchtigen heute?

Der Film von Béla Batthyany begleitet Kathrin Winzenried auf Spurensuche: Wie kam es zu dieser unvergleichlichen Katastrophe, wieso mussten so viele junge Menschen sterben, und wie geht es den damals Betroffenen heute?

Print Friendly, PDF & Email

Die Plattform